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Navigation und Hubs

SupaClouds Navigation ist um deine Arbeit herum organisiert, nicht um die innere Struktur des Systems. Eng verwandte Oberflächen liegen beieinander, vier Funktionsfamilien fallen jeweils in einen einzigen Hub zusammen, und die gesamte Seitenleiste passt auf ein Handy. Wer die Struktur versteht, sieht sofort, wo eine Funktion lebt.

Ein Hub ist eine Route, die mehrere verwandte Oberflächen auf einer Seite mit einer oberen Pill-Leiste aus Unter-Tabs bündelt. Statt eines eigenen Seitenleisten-Eintrags pro Funktion öffnest du den Hub und wählst einen Tab. Vier Hubs decken die Familien ab, die früher verstreut waren:

Hub Route Unter-Tabs
Build /build Workflows · Skripte · Apps · Zeitpläne
Berichte /reports Übersicht · Usage · Delivery · Audit · Operations · Geplante Reports
Posteingang /inbox Benachrichtigungen · Review/Freigaben · Vorschläge
Intelligence /intelligence Councils und die Auswertungs-Oberflächen

Die Hub-Route ist die kanonische URL. Der erste Tab ist die Hub-Landung — beim Öffnen von /build landest du auf Workflows, und die übrigen Tabs liegen ein Segment tiefer (/build/scripts, /build/apps, /build/schedules). Ein neues Build-Primitiv oder eine neue Berichtsoberfläche kommt als neuer Tab innerhalb ihres Hubs hinzu, nicht als neuer Seitenleisten-Eintrag — so wächst die Navigation nie zu einer flachen Liste zurück.

Die obersten Einträge sind in benannte Gruppen organisiert, die deinem mentalen Modell folgen:

  • Übersicht — Dashboard (/) und Posteingang (/inbox).
  • Arbeit — Tasks (/tasks), Runs (/runs), Backlog (/backlog) und Projekte (/projects). Projekte gehören zu Arbeit, weil die Projektorganisation die Heimat des Backlogs ist.
  • Automatisierung — Build (/build) und Verbindungen (/resources).
  • Auswerten — Berichte (/reports) und Intelligence (/intelligence).

Marktplatz ist ein Einzeleintrag: Er steht ungruppiert, abgesetzt durch einen Trenner statt eingepackt in eine Ein-Element-Gruppe, die nur Lärm wäre. Die Fußzeile trägt die Utility-Oberflächen — Terminal (/cli) und Einstellungen (/settings) — und ein admin-gebundener Bereich nahe dem Fuß hält die Owner-Konsole (/admin) und die Operator-Konsole (/operator), die nur erscheinen, wenn dein Konto Instanz-Admin ist.

Die Navigation ist ein klarer Schnitt: Es gibt kein paralleles altes Menü neben dem neuen. Damit bestehende Lesezeichen und Deep-Links weiterhin funktionieren, behält jede ausgemusterte oberste Route eine schlanke Weiterleitung (HTTP 307) zu ihrem neuen Zuhause:

Alte Route Leitet weiter zu
/workflows /build
/scripts /build/scripts
/apps /build/apps
/schedule /build/schedules
/councils /intelligence/councils
/notifications /inbox
/review /inbox

Die Berichtsrouten leiten genauso nach /reports/* weiter. Die Weiterleitung ist eine Höflichkeit für einen alten Link, keine zweite Navigationsoberfläche — die kanonische URL ist immer die Hub-Route, sodass ein geteilter Link oder Screenshot auf den Hub zeigen sollte (/build, /reports, …) und nicht auf den Weiterleitungspfad.

Ein Handy erhält eine fixe untere Leiste mit den wenigen globalen Wurzelzielen — Dashboard, Tasks, Build und Berichte — plus ein Menü-Sheet für alles Übrige (Posteingang, Backlog, Projekte, Verbindungen, Intelligence, Marktplatz und die Fußzeilen-Utilities). Die untere Leiste bleibt fix und global; sie wechselt nie pro Hub. Die Unter-Tabs eines Hubs erscheinen mobil als dieselbe obere Pill-Leiste wie am Desktop — wer Build auf dem Handy öffnet, erhält weiterhin die Tabs Workflows · Skripte · Apps · Zeitpläne.


Diese Informationsarchitektur ist in ADR 0055 definiert und passt mit dem Modell der einheitlichen Sprache aus Workspaces und Organisationen zusammen.